Prion    

 

Prion

der neue 1er

und

EN-A Schirm

Schulschirm

NEU ab Frühjahr 2010

 

 

Prion
Typ
19 
21 
23 
25
27
Zoomfaktor
-
0.870 0.920 1.000 0.960 1.040
Anzahl Zellen
-
35 35 35 35 35
Projizierte Spannweite
m
8.06 8.48 9.25 8.87 9.60
Projizierte Flaeche
19.02 21.02 25.03 23.00 26.97
Projizierte Streckung
-
3.42 3.42 3.42 3.42 3.42
Ausgelegte Spannweite
m
10.30 10.83 11.81 11.32 12.26
Ausgelegte Flaeche
22.32 24.67 29.37 27.00 31.65
Ausgelegte Streckung
-
4.75 4.75 4.75 4.75 4.75
Leinenlaenge
m
6.14 6.46 7.05 6.76 7.32
Gesamtleinenlaenge
m
289 304 332 318 345
Max. Profiltiefe
m
2.67 2.80 3.06 2.93 3.18
Min. Profiltiefe
m
0.64 0.68 0.74 0.71 0.77
Gewicht
kg
4.9 5.3 6.1 5.8 6.4
Zulaessiges Startgewicht
kg
60-80 70-90 90-110 75-100 100-130
Abfluggewicht Motor
kg
Anzahl Sitze
-
1 1 1
Zertifizierung
-

EN A /

LTF 1

EN A /

LTF 1

EN A /

LTF 1

EN A /

LTF 1

EN A /

LTF 1

 

EN A / LTF 1



Der PRION ist der Nachfolger des tausendfach bewährten PRIMAX und stellt somit unsere Neuentwicklung im Segment der Schul- und Einsteigergeräte dar. Aufgrund des feinfühligen Handlings ist der Schirm auch für erfahrene Piloten mit dem Wunsch nach sehr hoher passiver Sicherheit interessant. Der PRION ist kein langweiliger und träger „Anfänger-Trekker“ sondern ein Basisgerät, das sich für die Schulung ebenso eignet wie für erfahrene Piloten, die maximale passive Sicherheit wünschen.

 


Egal, ob Anfänger oder fortgeschrittener Pilot: Der PRION Pilot kann sich auf ein äußerst Fehler verzeihendes Verhalten in allen Flugsituationen verlassen. Das reicht vom extrem unkomplizierten Startverhalten, bis hin zu maximaler Sicherheit bei anspruchsvolleren Manövern, wie der Steilspirale.

Die Konstruktion des PRION basiert auf dem ION, unserem Low-Level 1-2er / EN B Schirm. Dabei gelang es unserem Entwicklungsteam bei sämtlichen Extremflugmanövern, wie z.B. bei Klappern, noch harmlosere Reaktionen zu erzielen. Im Normalflug unterscheidet sich der PRION vom ION vor allem durch eine größere Eigendämpfung um alle Achsen.

Erreicht haben wir diese Flugeigenschaften unter anderem durch eine verringerte Streckung, durch ein verändertes Aufhängungs-Setup sowie durch eine angepasste Bremsgeometrie.

Am Übungshang mit Prion:

 

Fliegen mit dem PRION:

Der Start mit dem PRION ist überaus einfach: Der Schirm steigt zügig und spurstabil nach oben und gibt dem Piloten dann viel Zeit zum Anbremsen. Die Abhebegeschwindigkeit ist dabei angenehm gering.

Der komfortable und unkomplizierte erste Eindruck setzt sich nach dem Start nahtlos fort: Der PRION ist angenehm gedämpft, was auch in turbulenten Bedingungen einen ruhigen und richtungsstabilen Flug ermöglicht.

Das Kurven- und Thermikhandling konnten wir im Vergleich zum PRIMAX deutlich verbessern: Der PRION reagiert direkt auf Steuerausschläge und lässt sich auch in anspruchsvollen Bedingungen sehr effizient in der Thermik bewegen. Durch die neue Aufhängungsgeometrie hebelt der Schirm auch in starkem Steigen nicht nach außen, wodurch das Zentrieren in der Thermik ausgesprochen leicht fällt.

Durch die Summe dieser Eigenschaften ist der PRION das ideale Gerät, um sowohl das Thermikfliegen sicher zu erlernen, als auch, um dann als fortgeschrittener Pilot in der Thermik besser zu steigen, als viele Piloten mit Hochleistern.

Wir konnten gegenüber dem PRIMAX außerdem die Maximalgeschwindigkeit und die Stabilität im beschleunigten Flug erhöhen. Der Schirm verformt sich dadurch in Turbulenzen weniger, was letztendlich auch der Gleitleistung zugute kommt.


Sicherheit:

Maximale Sicherheit war beim PRION natürlich ein zentraler Punkt im Pflichtenheft. Dabei ging es uns zum einen natürlich um das Erreichen der Kriterien für die EN A / LTF 1 Einstufung. Unser Sicherheitsanspruch geht jedoch deutlich darüber hinaus: Denn entscheidend für die Pilotensicherheit sind weniger die Reaktionen auf standardisierte Testmanöver unter „Laborbedingungen“ als die Reaktionen in der Praxis, z.B. das Einklappverhalten in sehr turbulenter Luft. Der PRION klappt dabei kaum großflächig ein und die Wiederöffnung erfolgt zügig, aber ohne impulsives „Aufschnalzen“.

Auch im Falle eines großflächigen Einklappers reagiert der PRION sehr gedämpft und gibt dem Piloten viel Zeit zur Reaktion. Die großen verfügbaren Steuerwege helfen, ein unbeabsichtigtes Abreißen des Schirms zu verhindern.

Die Steilspirale ist grundsätzlich und mit jedem Schirm anspruchsvoll zu erlernen. Beim PRION konnten wir sehr angenehme Reaktionen bei diesem Manöver erreichen: Der Schirm bremst sich bei vergleichsweise geringen Sinkwerten selbst ein, und hat außerdem eine starke Tendenz, ohne Pilotenreaktion die Sinkgeschwindigkeit zu verlangsamen und die Spirale auszuleiten. Vor dem PRION ist es uns noch nie gelungen, ein derart einfaches Verhalten in der Spirale zu erreichen.


 

Leistung:

Die Stärke des PRION ist die Steigleistung in der Thermik. Der Schirm lässt sich langsam und eng kreisen, und es fällt leicht, den Radius zu variieren, wodurch auch kleinräumiges Steigen sehr gut nutzbar wird. Grundsätzlich neigt der PRION zu flachem Drehen: Eine Überforderung des Piloten durch ein abruptes Aufbauen von großer Dynamik in der Kurve wird so wirkungsvoll verhindert.

Wie bei allen unseren Schirmen, liegt auch die Gleitleistung des PRION an der Klassenspitze (EN A / LTF 1). Auch die beschleunigte Gleitleistung ist ansprechend, was für einen Anfängerschirm nicht selbstverständlich ist.


Technische Änderungen:

Der PRION weist folgende Änderungen gegenüber seinem Vorgänger,

dem PRIMAX auf:

  • Verändertes Profil im Außenflügel: Dies ermöglicht einen geringeren Bremsdruck und ein agileres Handling.
  • Anzahl der Zellen: Aufgrund der neuen Aufhängungsgeometrie hat der PION 35 Zellen gegenüber 36 beim PRIMAX.
  • Geänderte Form der Eintrittsöffnungen, was zu einer formstabileren Anströmkante führt.
  • Kürzere Leinen: Der Pilot ist näher am Schirm und erhält dadurch ein direkteres Feedback, gerade im Kurvenhandling. Das Startverhalten wird besser und die G-Kräfte beim Kurvenflug liegen niedriger.
  • Integriertes Vektorband: Das Vektorband direkt hinter der Eintritssöffnung am Untersegel ermöglicht eine optimale Form dieses wichtigen Bereichs am Flügel.
  • Veränderte Bremsgeometrie: Das Handling wurde auch durch die neue Bremsgeometrie deutlich verbessert. Trotz des großen verfügbaren Steuerwegs kann man den PRION mit relativ kleinen Steuerausschlägen präzise durch die Luft bewegen.
  • Längerer Beschleunigerweg: Die Maximalgeschwindigkeit wurde dadurch deutlich erhöht.
  • Geänderte Leinengeometrie im Mittelflügel: Dies führt zu verringertem Hebeln beim Kurbeln und allgemein zu größerer Ruhe beim Flug in Turbulenzen.
  • Neue Tragegurte mit Magnetfixierung der A-Gurte: Dieses kleine Detail vergrößert die Übersicht beim Start.Neue Bremsrollenposition und Befestigung: Die Bremsrolle ist etwas höher montiert, und mit einem Band am Tragegurt fixiert. Dies erlaubt dem Piloten stärker zu wickeln, was die Ergonomie in gewissen Situationen deutlich erhöht.
  • Schmutzauslassöffnungen am Stabilo: Schmutz, der sich gerne im Stabilo sammelt, kann einfach entfernt werden.
  • Beschriftete Gurte für B-Stall und Ohrenanlegen: Im Stress sollen dadurch gefährliche Verwechslungen vermieden werden.

Hauptmerkmale:

  • Der PRION ist als EN A /LTF 1 Gerät für eine große Pilotengruppe geeignet: Vom Flugschüler, bis zum erfahrenen Genusspiloten. Er verbindet eine hohe Dämpfung mit einem ansprechenden Handling, welches eine herausragende Steigleistung in der Thermik ermöglicht.
  • Von den ersten Starts am Übungshang, bis zu schwierigen Toplandungen oder Streckenflügen in turbulenten Bedingungen: Der Pilot kann sich stets auf das große Sicherheitspotential des PRION verlassen.
  • Die Kombination des PRION aus maximaler Sicherheit und agilem Handling, ermöglicht einen unkomplizierten und entspannenden Flugspass, der seinesgleichen sucht.

Grundrissgrafik